Sehnsucht – nach echter Arbeit!

Während draußen Handwerker sichtbar, greifbar und real produzieren, erstickt die moderne Wissensarbeit immer mehr in Fake Work. Sinnlos Meetings, Jours Fixes, endlose Abstimmungen und künstlich erzeugte „Busyness“.
Wenn das einzige Arbeitsergebnis die Anzahl an Besprechungen ist – dann wächst die Sehnsucht nach echten und realen Dingen.
Basierend auf aktuellen Erkenntnissen über Bullshit Jobs, Subtraktionsblindheit und den Verlust körperlicher Resonanz im Büroalltag.

Karikatur: Handwerker produzieren real draußen, Büroarbeiter in sinnlosem Meeting (Fake Work, Bullshit Work)
Sehnsucht – nach echter Arbeit!

Siehe auch:
Sehnsucht nach Sinn!
Unternehmen auf der Suche nach Purpose
Bullshit-Razzia! Gegen Bullshit im Meeting

Empathische Führung mit Emotionaler KI

Emotionale Künstliche Intelligenz (Emotion AI) erkennt Stimmungen, analysiert Gesichter und Stimmen und verspricht mehr Empathie in der Führung. Doch bleibt echte Führungsstärke am Ende nicht doch eine Frage der Persönlichkeit?

KI liefert spannende Einblicke und kann Führungskräfte sensibilisieren. Aber echte Empathie entsteht nicht durch Algorithmen, sondern durch echtes Zuhören, Erfahrung und Menschlichkeit.

Fazit:
Emotion AI ist ein hilfreiches Tool – aber Empathie bleibt ein menschlicher Faktor.

Karikatur über Empathische Führung mit Emotionaler Künstlicher Intelligenz (Emotion AI): Kann KI echte Empathie ersetzen?
KI-Empathie: Eine Führungskraft nutzt Daten, um empathischer zu wirken.

Passend dazu: Der KI-Chef – wenn Künstliche Intelligenz gleich die komplette Führung übernimmt

Mehr arbeiten: Gute Nachrichten für alle Meeting-Liebhaber

Die Wochenarbeitszeit wird erhöht? Super! Endlich mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben – wie sinnlose Meetings! Dieser neue Cartoon beleuchtet mit einem Augenzwinkern das Thema mehr arbeiten und den täglichen Bürofrust über Ineffizienz.

Cartoon über frustrierte Mitarbeiter im Meeting, die vom Chef erfahren, dass sie durch die Arbeitszeiterhöhung mehr Zeit für sinnlose Meetings haben.
„Mehr arbeiten“: Die Kehrseite der Medaille, dargestellt in diesem Cartoon.

Siehe hierzu auch:
Die Abgrenzung – Wie uns Meetings im Kampf gegen die Übernahme durch KI schützen
Wieder viel zu tun?

Automatisiertes Amazon – wann trifft es den Kunden?

Amazon plant in den nächsten Jahren rund 600.000 Jobs durch Robotik zu automatisieren. Das wirft eine fundamentale ethische Frage auf. Wo endet diese Entwicklung und ab wann kippt das System? Wenn selbst die Konsumentenseite irgendwann nicht mehr gebraucht wird, gerät der Kern unseres Wirtschaftsmodells ins Wanken.

Die Automatisierung bei Amazon zeigt die Tech-Trends auf. Aber was passiert, wenn die Kunden sich selbst abschaffen oder durch KI ersetzt werden? Dieser Cartoon befasst sich genau mit diesem Szenario, in dem der Mensch nur noch ein Datensatz ist.

Ethik-Cartoon über Amazon Automatisierung: Roboter ersetzen Kunden in der Endstufe der Digitalisierung.
Der Cartoon zur ethischen Frage: Wo bleibt der Kunde, wenn Roboter alles übernehmen?

Eine ähnliche Frage habe ich mir hier gestellt. Wenn Roboter die Jobs übernehmen, wer konsumiert dann noch deren Produkte?

Die Extraktionsmaschine

Künstliche Intelligenz entsteht nicht aus dem Nichts.
Sie fußt auf drei tragenden Säulen: der massenhaften Sammlung von Daten, der unsichtbaren Arbeit zahlloser Menschen – oft unter prekären Bedingungen – und der Ausbeutung enormer materieller Ressourcen.

Häufig wird sie mit magischen oder wundersamen Eigenschaften versehen, als handle es sich um eine körperlose Intelligenz. Hinter der glatten Oberfläche von „intelligenten“ Anwendungen verbirgt sich ein globales Netz aus Überwachung, menschlicher Klickarbeit, Energieverbrauch und Ressourcenabbau.
Vgl. Kate Crawford (2021): Atlas of AI. Yale University Press. Siehe auch Crawford & Joler (2018): Anatomy of an AI System.

Illustration zur künstlichen Intelligenz: Daten, menschliche Arbeit und materielle Ressourcen als Grundlagen der KI, satirisch dargestellt.
Künstliche Intelligenz beruht auf Daten, menschlicher Arbeit und materiellen Ressourcen.

Datenhorten bremst KI – Die Einführung von KI ist ein Kulturprojekt!

Unternehmen stehen bei KI-Einführungen oft vor kulturellen Hürden:
Wenn Mitarbeitende Akzeptanzprobleme haben, horten sie Daten statt sie zu teilen. Das führt dazu, dass KI-Systeme kaum oder gar nichts lernen und ihre Wirkung verfehlen. Der wahre Engpass liegt also weniger in der Technologie sondern im Vertrauen und einer offenen Datenkultur – nur wenn Informationen frei fließen, kann KI ihr wahres Potential entfalten.

Karikatur über die Gefahr des Datenhorten. Es ist wichtig Daten zu teilen. Nur so kann die KI was lernen und helfen.
Gefahr von Datenhorten

Siehe auch:
Digitalisierung – Mehr als nur Technik
Transformation & Widerstand