Künstliche Intelligenz ist kein neutraler Beobachter, sondern ein Spiegel ihrer Trainingsdaten. Wenn die Datenbasis aus einer sozialen Echokammer stammt, spuckt der Algorithmus am Ende nur unsere eigenen Vorurteile wieder aus.


TechToons
Schluss mit Grauzonen: Der EU AI Act tritt schrittweise in Kraft – ab 2. August 2026 gelten die vollen Regeln für High-Risk-KI-Systeme (z.B. am Arbeitsplatz). Unternehmen sollten jetzt mit Klassifizierung und Compliance starten, um Bußgelder zu vermeiden.
Wenn die Theorie zur Praxis wird: Der EU AI Act setzt ab August 2026 klare Grenzen für KI am Arbeitsplatz.
Emotionale Künstliche Intelligenz (Emotion AI) erkennt Stimmungen, analysiert Gesichter und Stimmen und verspricht mehr Empathie in der Führung. Doch bleibt echte Führungsstärke am Ende nicht doch eine Frage der Persönlichkeit?
KI liefert spannende Einblicke und kann Führungskräfte sensibilisieren. Aber echte Empathie entsteht nicht durch Algorithmen, sondern durch echtes Zuhören, Erfahrung und Menschlichkeit.
Fazit:
Emotion AI ist ein hilfreiches Tool – aber Empathie bleibt ein menschlicher Faktor.

Künstliche Intelligenz entsteht nicht aus dem Nichts.
Sie fußt auf drei tragenden Säulen: der massenhaften Sammlung von Daten, der unsichtbaren Arbeit zahlloser Menschen – oft unter prekären Bedingungen – und der Ausbeutung enormer materieller Ressourcen.
Häufig wird sie mit magischen oder wundersamen Eigenschaften versehen, als handle es sich um eine körperlose Intelligenz. Hinter der glatten Oberfläche von „intelligenten“ Anwendungen verbirgt sich ein globales Netz aus Überwachung, menschlicher Klickarbeit, Energieverbrauch und Ressourcenabbau.
Vgl. Kate Crawford (2021): Atlas of AI. Yale University Press. Siehe auch Crawford & Joler (2018): Anatomy of an AI System.

Massenüberwachung mit Künstlicher Intelligenz nimmt weltweit zu!
Intelligente Kameras mit Gesichtserkennung sind die Zukunft.

Manche Experten glauben, dass Künstliche Intelligenz bald auch Chefs ersetzen könnte-