Die Extraktionsmaschine

Künstliche Intelligenz entsteht nicht aus dem Nichts.
Sie fußt auf drei tragenden Säulen: der massenhaften Sammlung von Daten, der unsichtbaren Arbeit zahlloser Menschen – oft unter prekären Bedingungen – und der Ausbeutung enormer materieller Ressourcen.

Häufig wird sie mit magischen oder wundersamen Eigenschaften versehen, als handle es sich um eine körperlose Intelligenz. Hinter der glatten Oberfläche von „intelligenten“ Anwendungen verbirgt sich ein globales Netz aus Überwachung, menschlicher Klickarbeit, Energieverbrauch und Ressourcenabbau.
Vgl. Kate Crawford (2021): Atlas of AI. Yale University Press. Siehe auch Crawford & Joler (2018): Anatomy of an AI System.

Illustration zur künstlichen Intelligenz: Daten, menschliche Arbeit und materielle Ressourcen als Grundlagen der KI, satirisch dargestellt.
Künstliche Intelligenz beruht auf Daten, menschlicher Arbeit und materiellen Ressourcen.

Datenhorten bremst KI – Die Einführung von KI ist ein Kulturprojekt!

Unternehmen stehen bei KI-Einführungen oft vor kulturellen Hürden:
Wenn Mitarbeitende Akzeptanzprobleme haben, horten sie Daten statt sie zu teilen. Das führt dazu, dass KI-Systeme kaum oder gar nichts lernen und ihre Wirkung verfehlen. Der wahre Engpass liegt also weniger in der Technologie sondern im Vertrauen und einer offenen Datenkultur – nur wenn Informationen frei fließen, kann KI ihr wahres Potential entfalten.

Karikatur über die Gefahr des Datenhorten. Es ist wichtig Daten zu teilen. Nur so kann die KI was lernen und helfen.
Gefahr von Datenhorten

Siehe auch:
Digitalisierung – Mehr als nur Technik
Transformation & Widerstand